Antrag auf Übertragung der Versorgungsrücklage nach dem Austritt aus dem Sektor (D5)

Abgänger oder Sektorenverlasser

Sie werden Sie als „Abgänger“ bzw. „Sektorenverlasser“ betrachtet, wenn Sie den Zusatzpensionsplan der PK111 aus anderen Gründen als Tod oder Pensionierung verlassen haben(*) und Ihre Versorgungsrücklage (bzw. erworbene Rücklage) mehr als € 150,00 brutto (indexierter Betrag 2020: € 153,00) beträgt.

(*) mit Beendigung Ihres Arbeitsvertrages oder wenn Ihr (neuer) Arbeitgeber nicht mehr in den Anwendungsbereich der PK111 fällt

Schreiben vom Pensionsfonds Metall OFP

Als „Abgänger“ bzw. „Sektorenverlasser“ erhalten Sie nach zwei Quartalen automatisch einen Brief mit einer Austrittskarte, in dem Sie aufgefordert werden, eine Wahl im Hinblick auf eine mögliche Übertragung Ihrer Versorgungsrücklage an eine andere Pensionseinrichtung (Versicherung oder Pensionsfonds) zu treffen. Sie können Ihre Versorgungsrücklage also nicht auf Ihr eigenes persönliches Konto überweisen oder auf Ihren persönlichen Pensionssparplan in der dritten Säule übertragen lassen. Sie können Ihre Versorgungsrücklage auch beim Pensionsfonds Metall OFP belassen (unter Beibehaltung der Deckung im Todesfall).

Sie müssen dieses Dokument innerhalb von 30 Tagen an uns zurücksenden, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie Ihre Versorgungsrücklage nicht übertragen möchten.

Hinweis: Sie können auch im Nachhinein noch die Übertragung an eine andere Pensionseinrichtung gemäß den Optionen 2, 3 und 4 beantragen (siehe weiter unten).

Formular D5

Wenn Sie Ihre Versorgungsrücklage an einen anderen Pensionsfonds übertragen möchten, bevor Sie ein Schreiben des Pensionsfonds Metall OFP erhalten haben, verwenden Sie das Formular D5: Antrag auf Übertragung der Versorgungsrücklage nach dem Austritt aus dem Sektor.

Es ist wichtig, dass Sie die angeforderten Anlagen beilegen:

  • Eine Kopie der Vorder- und Rückseite Ihres Personalausweises.
  • Eine Kopie Ihres Formulars C4
  • Eine Arbeitslosigkeitsbescheinigung, wenn Sie arbeitslos sind
  • Eine Kopie des Nachweises Ihres Anschlusses an den Pensionsplan der bezeichneten Pensionseinrichtung

Wahlmöglichkeiten

Bei Option 1 wird Ihre Versorgungsrücklage beim Pensionsfonds Metall OFP belassen, bei den Optionen 2, 3 und 4 wird Ihr Versorgungsrücklage an eine andere Pensionseinrichtung übertragen.

Zum Zeitpunkt der Übertragung wird der endgültige Betrag Ihrer Versorgungsrücklage festgelegt und gegebenenfalls bis zur gesetzlichen Mindestrenditegarantie ergänzt.

Hinweis: Wenn Sie sich für die Übertragung Ihrer Versorgungsrücklage entscheiden, lösen Sie die Verbindung mit dem Pensionsplan und dem Pensionsfonds Metall OFP. Ihre Versorgungsrücklage entwickelt sich dann nach den Regeln Ihrer neuen Pensionseinrichtung.

OPTION 1

Sie möchten Ihre Versorgungsrücklage beim Pensionsfonds Metall OFP belassen, ohne dass sich Ihre Pensionszusage ändert und unter Beibehaltung der Deckung im Todesfall.

Sie erhalten den Status eines passiven Mitglieds bzw. „Schläfers“ und können den Stand Ihres Kontos weiterhin über www.mypension.beverfolgen

Wenn Sie sich dafür entscheiden, brauchen Sie nichts weiter zu tun. Sie müssen das Formular nicht ausfüllen oder zurücksenden.

Wenn Sie sterben, bevor Ihre Zusatzpension ausgezahlt werden kann, dann wird Ihre Versorgungsrücklage in Form einer Deckung im Todesfall an Ihre Begünstigten in der Reihenfolge nach der Pensionsordnung des Pensionsfonds Metall OFP ausgezahlt.

OPTION 2

Sie möchten Ihre Versorgungsrücklage an die Pensionseinrichtung Ihres neuen Arbeitgebers übertragen.

Hinweis: Dies ist nur möglich, wenn Sie der Pensionszusage Ihres neuen Arbeitgebers angeschlossen sind.

OPTION 3

Sie möchten Ihre Versorgungsrücklage an die Pensionseinrichtung des Sektors übertragen, zu dem Ihr neuer Arbeitgeber gehört.

Hinweis: Dies ist nur möglich, wenn Sie dem Sektorenplan Ihres neuen Arbeitgebers angeschlossen sind.

OPTION 4

Sie möchten Ihre Versorgungsrücklage an eine Pensionseinrichtung übertragen, die den Gesamtgewinn unter ihren Mitgliedern im Verhältnis zu ihren Rücklagen verteilt und die Kosten begrenzt (die so genannten KB69-Pensionseinrichtungen). Einen Überblick über diese Pensionseinrichtungen finden Sie auf der Website der FSMA.