Eine Versorgungsrücklage für Arbeitnehmer in der metallverarbeitenden Industrie

Arbeiten Sie in einem Unternehmen, das der Paritätischen Kommission für den Metall-, Maschinen- und Elektrobau (PK111) angehört und dem sozialen sektoriellen Zusatzpensionsplan angeschlossen ist? Dann haben Sie – wenn Sie die Anschlussbedingungen erfüllen – Anspruch auf eine Zusatzpension zusätzlich zu Ihrer gesetzlichen Pension, die vollständig von Ihrem Arbeitgeber finanziert wird.

Der soziale sektorielle Zusatzpensionsplan der PK111 wird vom Existenzsicherungsfonds der Metallverarbeitenden Industrie-BIS eingerichtet und wurde dem Pensionsfonds Metall OFP anvertraut.

Der Pensionsfonds Metall OFP verwaltet Ihre Zusatzpension und kümmert sich um die Auszahlung, sobald Sie in den gesetzlichen (Vor)Ruhestand treten. Dies geschieht entsprechend der Pensionszusage der Altersversorgungsträgers. Sollten Sie sterben, bevor Ihre Zusatzpension ausgezahlt wurde, wird die Pension an Ihre(n) Begünstigten ausgezahlt.

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Wussten Sie schon..?

Wir unterstützen bereits mehr als 268.000 Arbeiter (sowohl aktive als auch Schläfer) mit ihrer Zusatzpension.

Entstehungsgeschichte

Die Gründung des ursprünglichen Pensionsfonds Metall am 1. April 2000 war das Ergebnis von Verhandlungen zwischen Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften und war Teil des nationalen Abkommens von 1999-2000.

Der Pensionsfonds wurde damals unter das Dach des Existenzsicherungsfonds der Metallverarbeitenden Industrie gestellt und hat in den letzten Jahren viele Veränderungen erfahren.

Die wichtigste davon war die Anpassung an die Festlegung des Gesetzes über die Zusatzpensionen (GZP) zum 1. Januar 2007. Damals wurde auch die Entscheidung getroffen, ein Sozialfonds zu werden, d. h. mit einer Solidaritätskomponente.

Eine logische Folge dieser Anpassungen war der Übergang zu einer neuen, damals autonomen Rechtspersönlichkeit, nämlich einem Organismus für die Finanzierung von Pensionen (OFP): Pensionsfond Metall OFP.

Eine Initiative der Sozialpartner

Die Gründung des ursprünglichen Pensionsfonds Metall am 1. April 2000 war das Ergebnis von Verhandlungen zwischen Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften und war Teil des nationalen Abkommens von 1999-2000.

Aufsicht

Pensionsfonds werden in Belgien streng kontrolliert und von der FSMA beaufsichtigt. Nur mit einer entsprechenden Lizenz dürfen sie in diesem Bereich tätig werden.

Am 18.12.2007 erhielt der Pensionsfonds Metall OFP die erforderlichen Zulassungen von der FSMA, um als Einrichtung der betrieblichen Altersversorgung (bzw. IBP) tätig zu werden (Zulassungsnummer FSMA 50.585; Unternehmensnummer 0892.343.382).

Darüber hinaus wird ständig überwacht, ob der Pensionsfonds in der Lage ist, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat spielt eine wichtige Rolle für das Funktionieren des Pensionsfonds Metall OFP. Der Verwaltungsrat hat eine entscheidende Befugnis über alle finanziellen und betrieblichen Angelegenheiten des Pensionsfonds.

Der Verwaltungsrat besteht aus 14 Mitgliedern und setzt sich paritätisch zusammen.

Fünf Mitglieder wurden von der Arbeitgeberorganisation Agoria ernannt und fünf weitere Mitglieder wurden von den repräsentativen Arbeitnehmerorganisationen in der PK111 (ABVV-METAAL, CGSLB, ACV-CSC METEA und MWB-FGTB/ABVV) ernannt. Diese zehn Mitglieder werden durch vier unabhängige Mitglieder ergänzt.

Verwalter der Arbeitgebervertretung

Stijn Coppens Agoria
Marc Lambotte Agoria
Stephan Vanhaverbeke Agoria
Erik Driesen (3magination bv) Agoria
Jürgen Van der Haegen Agoria

Verwalter der Arbeitnehmervertretung

Ivan Aerts ABVV-Metaal
Geert Dumortier CGSLB
Bart De Wit ACV-CSC METEA
William Van Erdeghem ACV-CSC METEA
Hillar Sor MWB-FGTB/ABVV

Unabhängige Verwalter

Jan Cerfontaine Vorsitzender
Anita Dewispelaere-Dauwe Vizevorsitzender
Victor Fabry
Karel Stroobants

Alle Mitglieder des Verwaltungsrates wurden vor ihrer Ernennung in den Verwaltungsrat von der FSMA als „fit & geeignet“ für die Erfüllung der ihnen übertragenen Aufgaben befunden.

Mitglieder und Pensionsempfänger beim Pensionsfond Metall OFP

Die Mitglieder und Pensionsempfänger sind über ihre Arbeitnehmerorganisationen ebenfalls Teil der Organisation des Pensionsfonds Metall OFP.

Wenn ein Pensionsplan auf der Ebene eines gesamten Sektors eingeführt wird, wie z. B. in der PK111, ist ein Kollektives Arbeitsabkommen (KAA) erforderlich. Bei der Aushandlung dieses KAA haben die Arbeitnehmer über ihre Arbeitnehmerorganisationen ein Mitentscheidungsrecht. Ein Sektorenplan kann ebenfalls nur über ein KAA geändert werden.

Der Verwaltungsrat des Pensionsfonds Metall OFP wurde paritätisch zusammengesetzt, so dass die Mitglieder und Pensionsempfänger über ihre Arbeitnehmerorganisationen dem Verwaltungsrat des Pensionsfonds Metall OFP angehören.

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