Wie erfolgt die Auszahlung der periodischen Rente? (fiktives Beispiel)

Marcel ist 63 Jahre alt und wird am 1. September 2020 in die gesetzliche (vorzeitige) Pension eintreten. Er hat keine 45 Laufbahnjahre. Seine Versorgungsrücklage beläuft sich auf € 16.000,00 brutto.

Marcel erwägt, sein Zusatzpensionskapital in eine Rente umzuwandeln, und setzt sich daher telefonisch mit dem Pensionsfonds Metall OFP in Verbindung. Marcel erhält vom Pensionsfonds Metall OFP ein Dokument, in dem er aufgefordert wird, seine Entscheidung, um sein Zusatzpensionskapital in eine Rente umzuwandeln, zu bestätigen. Marcel sendet dieses Dokument zusammen mit einem Formular D3 und den angeforderten Anlagen an den Pensionsfonds Metall OFP.

Der Pensionsfonds Metall OFP wandelt anschließend sein Bruttokapital in eine vierteljährliche Rente um:

Bruttokapital 16.000,00 €
Umwandlung in Nettokapital 12.727,68 €
Rente/Vierteljahr 170,43 €

Marcel erhält vom Pensionsfonds Metall OFP sein Leben lang am Ende eines jeden Quartals € 170,43 auf seinem Konto.

Ein Jahr nach der Umwandlung seines Kapitals in eine Rente erhält er vom Pensionsfonds Metall OFP eine Steuerkarte 281.11 für das Ausfüllen seiner Steuererklärung. Schließlich muss er über seine Erklärung der Einkommenssteuer der natürlichen Personen auch das kommunale Zuschlagshundertstel (der Prozentsatz hängt von der Gemeinde/Stadt ab, in der er wohnt) zahlen.

Künftig erhält er vom Pensionsfonds Metall OFP jedes Jahr eine Steuerkarte 281.40 für den Mobiliensteuervorabzug, den er möglicherweise auf diese Rente zu zahlen hat. Schließlich muss Marcel sein Leben lang einen jährlichen Mobiliensteuervorabzug von 30 % auf 3 % des Nettokapitals zahlen. Dazu fallen auch die kommunalen Zuschlagshundertstel an.

Diese Rente ist nicht übertragbar. Sollte Marcel am 2. November 2020 sterben, erfolgt vom PMF OFP nur eine Zahlung von € 170,43. Seine Ehefrau wird nichts mehr erhalten.

Diese Rente wird zudem nicht angepasst. Das heißt, wenn Marcel 100 Jahre alt werden würde, würde diese Bruttorente/Quartal weiterhin € 170,43 betragen.